Briefe in der Kiste
Wir hatten in dieser Woche einen wirklich tollen und ehrlichen Kundenzettel über die Kiste ins Büro zurückbekommen – eine Kopie eines Beleges über beim Supermarkt abgegebenes Leergut mit der (leider absenderlosen…) Bitte, diesen Betrag in Rechnung zu stellen.
Diesen Brief möchten wir zum Anlass nehmen, um zwei Aufrufe zu starten:

1. Denken Sie daran, das Pfand an uns zurück zu geben, auch wenn wir es Ihnen (um den bürokratischen Kram klein zu halten) nicht berechnen.
Wir selbst zahlen dieses Pfand nämlich an unsere Lieferanten!
2. Wir freuen uns, wenn Sie uns persönlich Nachrichten über die Kiste ins Büro schicken! Aber bitte bitte fügen Sie (Ihren!😉) Namen UND Kundenummer hinzu!
Ansonsten ist es u.U. unmöglich für uns nachzuverfolgen, woher die jeweilige Nachricht stammt! ;)

PS: Ihre Kundennummer finden Sie auf jedem Lieferschein…

… unterhalb ihrer Anschrift

Weihnachtsmarkt
Auch wenn es noch ein Weilchen hin ist – wir haben uns wegen des Weihnachtsmarktes bereits unsere Gedanken gemacht und sind in diesem „Corona-Jahr“ zu dem Entschluss gekommen den Markt nicht zu veranstalten. 😔

Wochenmarkt in Freudenstadt
Seit vergangener Woche (und noch den gesamtem Herbst über) sind wir wieder auf dem Freudenstädter-Wochenmarkt anzutreffen. Immer dienstags – aktuell mit saftigem Zwetschgenkuchen und allerlei anderen frisch gebackenen Köstlichkeiten aus unserer Hofbackstube! Außerdem treffen Sie dort in dieser Woche Hofbauer Roland – unseren Backstubenmeister höchstpersönlich.

Im Oktober jeden Freitag „Ernten und Essen“
Den gesamten Oktober können sich bei uns freiwillige Helfer*innen immer freitags ab 15 Uhr auf dem Hofgelände einfinden. Dann geht es gemeinsam für ca. zwei Stunden aufs Feld. Nach getaner Arbeit gibt es für alle, die hungrig sind eine warme Erntesuppe samt Brot aus der Hofbackstube und eine gemütliche Runde mit der Gelegenheit zum Austausch. Die Hofgemeinschaft freut sich schon sehr auf viele helfende Hände! Es ist keine Anmeldung nötig.

Hofcafé geöffnet – immer freitags bei schönem Wetter, ab 14:30 Uhr
Lust auf leckeren Kuchen? dann kommen Sie doch am Freitag bei uns vorbei. Letzte Woche gab´s frischen Zwetschgenkuchen .. mmhhhh ☺! Mal sehen auf was wir diese Woche Lust haben!

 


 

Mutterkuhhaltung

In unsyerer Mutterkuhhaltung leben ca. 10 Kühe mit Ihren Kälbern, Jundrindern und Jungbullen. Insgesamt sind das ca. 25 Tiere. Im Sommer grasen die meisten Tiere auf den Weiden und Wiesen rund um den Hof und ein kleiner Teil im schönen Reinerzau auf unserer „Jungviehalm“. Im Winter lebt die ganze Herde in einem Laufstall mit Auslauf, den die Tiere auch bei kältester Witterung durchgehend nutzen.

Die gesamte Fütterung erfolgt ausschließlich durch Gras im Sommer und viel Heu und etwas Grassilage im Winter. Wir verfüttern kein Getreide oder sonstiges Mastfutter.

In unserer Kuhherde leben mehrere Bullen, die für die Fortpflanzung auf natürlichem Weg sorgen, künstliche Besamung gibt es bei uns nicht.

Kühe und Kälber bleiben nicht nur nach der Geburt, sondern mindestens das ganze erste Jahr zusammen. Wir begreifen unsere Kuhherde als einen Organismus, in den möglichst wenig eingegriffen wird. Deshalb halten wir die Tiere bis auf die weiblichen „Almrinder“ in einer großen Gruppe und unterteilen die Herde nicht in Untergruppen wie Kühe mit Kälbern, kleine Absetzer, größere Absetzer,…

Die Tiere, welche wir nicht zur Weiterzucht in der Herde behalten können, werden im Alter von ca. 2,5 Jahren in einer nahen Metzgerei geschlachtet und verarbeitet. Das so gewonnene Fleisch kann über die Ökokiste und im Hofladen bezogen werden. Wir schlachten keine Kälber oder Absetzer, alle unsere Tiere dürfen Ihr Erwachsenenalter erreichen.

Unsere Herde soll noch wachsen, deshalb ist für die nächsten Jahre der Bau eines neuen Stalles geplant.

Mutterkuh Erna