Corona hat zumindest zur Zeit einen Vorteil: wenn dieses Wort im Info-Kontext auftaucht, ist man sich einer aufmerksamen Leserschaft einigermaßen sicher…
…und das ist auch bei der hier folgenden Ankündigung wichtig, denn diese betrifft die
Bestellschlüsse für unsere Backwaren:
Aufgrund der bei uns enorm zunehmenden Bestellungen und den damit einhergehenden, zu bewältigenden Brot- und Kleingebäckmengen müssen wir, um das in unserer kleinen, kleine Backstube überhaupt zu bewältigen, umstrukturieren und brauchen von Euch allen mehr Planungsvorlauf! Bitte nehmt die ab sofort geltenden Bestellfristen für alle Produkte aus unserer Backstube zur Kenntnis!

  • Für alle die  dienstags & mittwochs ihre Backwaren mit der Ökokiste bekommen möchten:
    Bestellschluss: Freitag, 10:00 Uhr
  • Für alle die  donnerstags & freitags ihre Backwaren mit der Ökokiste bekommen möchten:
    Bestellschluss: Dienstag, 10:00 Uhr

ACHTUNG außerdem: Liefertag Verschiebung am Karfreitag, keine Backwaren am Samstag!
Alle Freitagskunden erhalten in der kommenden Woche ihre Lieferung am Samstag, allerdings ohne Backwaren, unser Bäcker braucht eine Verschnauf- und Erholungspause!

Zur Erinnerung: nach Ostern kein Sondersortiment mehr
Ab KW 16 gehen unsere knusprigen Käsestangen und butterweichen Hefezöpfe vorerst in Sommerurlaub! Das beliebte Ciabatta schafft es in die Verlängerung und ist weiterhin über den Shop bestellbar!

Wir geben unser Bestes, damit Ihr Eure Bestellungen wie gewohnt erhaltet und bitten auch gleichzeitig um Verständnis, wenn es an der einen oder anderen Stelle ein wenig länger dauert!

Auch hier helft Ihr uns in der gesamten Organisationsstruktur erheblich (und sichert gleichzeitig Eure Bestellung…), wenn Ihr Eure Kisten und Zusatzartikel möglichst als Abo laufen lasst!

Unser Online-Shop ist zeitweise überlastet, da nicht nur wir, sondern nahezu alle Ökokistenbetriebe deutschlandweit auf den Server zugreifen. Unsere Bitte: Abo abschließen dann ist die Belastung des Shop-Systems insgesamt minimiert! …oder einfach ein zweites oder drittes Mal versuchen!

Zur Not geht es auch eine E-Mail mit der gewünschten Bestellung an info@hof-bauern-hof.de zu schicken, bedeutet aber extra Arbeit für uns, also: gerne Abo, Abo, Abo wo es Euch möglich ist, danke!

Wir wollen fair bleiben – und daher vereinzelt Bestellmengen verteilen
Wir packen aktuell so viele Lebensmittel, wie sonst nicht einmal zu Weihnachten. Und nicht nur wir, sondern aktuell alle Lebensmittelhändler in Deutschland (daher sind auch nicht immer alle Artikel lieferbar). Wir versuchen, die uns gelieferte Ware möglichst gut und fair auf alle Bestellungen zu verteilen. Trotzdem kommt es vor, dass Artikel ausgehen oder zumindest nicht in der bestellten Menge in Ihrer Kiste sind. Bitte habt dafür Verständnis!

Bei Quarantäne-Kunden: Kühlkette bis zur Haustüre!
Wir werden die Kühlprodukte, die wir Ihnen sonst in einer roten Pfandkiste mit Isobox anliefern, bis zur Ihrer Haustüre bringen und Ihnen die Produkte dann dort OHNE Kühlkiste abstellen (da wir unsere Pfandkisten alle wieder benötigen). Natürlich klingeln unserer Fahrer*innen, so dass Sie Ihre Bestellung direkt ins Haus holen können!

Wer möchte, kann auch einen Korb oder ähnliche Accesoires bereitstellen.

Bestellschluss Obst, Gemüse, Trockensortiment bis 09:00 Uhr vor dem Liefertag!
Offiziell können Sie bei uns bis 9:00 am Vortag bestellen. Aktuell haben wir aber alle Hände voll zu tun, da täglich sehr viele Bestellungen eintreffen. Um die Liefermengen (noch) besser planen zu können, unser Wunsch an Sie: Bestellen Sie auch hier so früh es Ihnen möglich ist! Vielen Dank!

Ankunft der Fahrer*innen nicht planbar
Wie oben schon erwähnt: es ist momentan mehr los als gewöhnlich. Momentan können wir keine Angeben zur Ankunftszeit unserer Fahrer*innen machen. Es sind viele neue Kunden und mehr Bestellungen als bisher, die Routen ändern sich daher auch für die Auslieferungen wöchentlich. Aber keine Sorge: wir kommen!

Einstellung der Bargeldzahlungen
Wir stellen alle Barzahlungen ein und bitten Sie das SEPA Mandat auszufüllen und uns bis spätestens Anfang April zukommen zu lassen. Nach dem 09.04. akzeptieren wir keine Barzahlungen mehr!

Eigenverantwortlichkeit! Quarantäne bitte melden! – nur Einwegkisten
Sollten Sie als Kunde unter Quarantäne stehen, melden Sie sich bitte umgehend bei uns!
Wir planen die Lieferungen für Sie dann entsprechend in Einwegkisten und verzichten vorerst auf die Rücknahme von Pfand und Kisten.


 

Warum arbeite ich mit Pferden auf dem Gemüseacker?

Mir als Gärtnerin ist der Ackerboden besonders wichtig. Von seiner Beschaffenheit hängt meine Ernte ab und ich möchte den Boden so lebendig, locker und humusreich wie möglich haben.

Nun ist es so, dass ein Trecker sehr schwer ist und dort, wo die Reifen fahren die Erde (wenn es nicht sehr trocken ist) verdichtet wird, so dass kaum mehr Struktur und Luft in der Erde ist. Ohne Luft gibt es wenig Leben, der Boden stirbt und er ist nur mit Gewalt, z.B. schweren Maschinen wieder zu lockern. Bis er aber wieder lebendig wird braucht es viel Zeit und Pflege.

Die Pferde sind viel leichter und treten nur kleine Punkte fest, die schnell wieder von den Organismen der Umgebung durchdrungen werden. Deswegen kann ich mit Max und Rico auch schon früher auf den Acker, als wenn ich bis der Boden ganz trocken ist warte. Vier Tage ohne Regen sind das Minimum und das gibt es gerade im Frühjahr selten.

Die Vorteile

  1. Pferde brauchen keinen Diesel – Heu und Gras wachsen auf unseren Wiesen
  2. Keine Abgase auf dem Acker, dafür Mist, den ich immer gut gebrauchen kann
  3. Mit Pferden arbeiten ist leiser und macht einfach Spaß!!

Die Nachteile

  1. Pferde müssen 7 Tage die Woche versorgt werden.
  2. Zwei Pferde ziehen eine kleinere Arbeitsbreite als ein Schlepper.
  3. Für viele Arbeiten muss ich eine zweite Person bitten mitzuhelfen, um genauer zu arbeiten.
  4. Für die Arbeit mit Pferden gibt es nur ganz alte Geräte oder moderne aus Amerika, die sehr teuer sind.

Mehr als High-Tech

Erst seit ein paar Jahren wird auch hier wieder an Entwicklungen gearbeitet, es ist also Besserung in Sicht.

Auch Punkt 3 könnte so gelöst werden.

Punkt 2 kann entweder durch mehr Pferde gelöst werden (8-Spännig auf dem Acker ist bei amerikanischen Pferdelandwirten keine Seltenheit) oder aber wir überlegen, warum alles immer größer, schneller und rationeller werden muss!

Das tut es, weil die Lebensmittelproduktion kein Geld (Zeit und Lohnkosten) kosten darf. Denn Lebensmittel sind so billig, dass sie fast nur noch mit Monokulturen, Hybridsaatgut, Billiglöhnen, … großen Maschinen auf großen Flächen produziert werden können.

Fragen und Rückmeldungen

So, wie Sie merken, referiere ich gerne zu diesem Thema. Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich, wenn Sie sich an mich wenden.


Übrigens: Max, Rico und ich bieten auch Kutschfahrten an!

                                 Iris